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Soeben fertig genäht: Frauenobertunika aus handgewebtem 2/2-Köper, walnussschalengefärbt.

7 Kommentare zu „Frauenobertunika“
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Sieht fein aus. Ist der Hausausschnitt rund oder mit Schlüsselloch ? Sieht man nicht, ist so dunkel. Gefällt mir gut, dass die Ärmel quer zur Kette geschnitten sind.
Der Halsausschnitt ist hinten gerade und vorne fast rund mit einem winzigen Schlitz. Mein Kopf passt nur knapp durch.
Schönes Stück. Sehe ich das richtig, dass das Kleid jetzt komplett von Anfang bis Ende handmade ist? Aber das Schaf hast du nicht selber ausgezogen, oder?Und wie lange hast du nun für das gute Stück ungefähr gebraucht? Von der Wolle zum fertigen Kleid? Das würde mich ja mal brennend interessieren.
Ich schätze 80-100 Stunden…
Da wird einem erst mal so richtig bewusst, warum Kleidung damals so kostbar war und bis zum letzten kleinen Fitzel genutzt wurde.
Superschönes Kleid!Mich interessiert zur Zeit, wie es bei all den schönen geschlossenen Kleidern möglich gewesen sein soll zu stillen?! Die Trägerröcke waren dafür ja praktisch, aber die Kleider, die man in den Rekonstruktionen sieht??? Die Frauen hatten doch mehr Kinder und haben viele Jahre ihres Lebens laktiert. In den Textilfunden von Haithabu habe ich nichts dazu gefunden, oder habe ich was überlesen?Kannst du mir da weiterhelfen?Gruß, Karin
Hmm, die Frage hab ich mir auch schon gestellt… Vor allem, weil´s bei mir ja grade aktuell ist. Anfangs musste ich immer das Kleid ausziehen, um meine Tochter stillen zu können. Das war aber furchtbar unpraktisch!
Ich hab dann einfach meine Kleider nach Vorlage der heutigen Still-Oberteile umgenäht. Das heißt vorne den Schlitz bis zur Brust verlängert, von innen noch ein Stück eingenäht und an drei Punkten befestigt, damit man nicht immer gleich ganz im Freien steht.
Nur wüsste ich auch mal gerne, wie “A” ich damit bin…
Lg, Kara