Archiv für die Kategorie „Schnitte“
Diese Suchfunktion wird durch Search Unleashed zur Verfügung gestellt.
Help to remove this message by getting the site owner to support this software.
Den Artikel zu meinen ursprünglichen Überlegungen zu den Trägerrockfragmenten H14A-B habe ich nunmehr zusammen mit Stephan überarbeitet.
In diesem Artikel wird ausschließlich auf einen möglichen Schnitt eingegangen; nähere Angaben über Nähsticharten, Abnäher und Zierflechte sind aus “Die Textilfunde aus dem Hafen von …
Richtlinie war das Fragment H14A-B. Ripsartige Tuchbindung, rötlichbraun eingefärbt. Webekante oben. Zum Schnitt habe ich bereits 2007 etwas geschrieben. Ich preferiere noch immer den dreiteiligen Schnitt.
Fotos von Kai-Erik (www.haithabu-tagebuch.de):
![]() |
![]() |
Original-Textilfragmente wie das H14, welches hier zugrunde lag- gibt es übrigens nicht mehr in der Ausstellung.
Vielmehr werden kleine Filme von normalen Darstellern gezeigt, die das äußere Erscheinungsbild zeigen sollen.
Gläserne Spinnwirtel, Lederfunde/Schuhe und manch Anderes fehlt ebenso im Original.
Dafür gibt es viele bisher nicht gezeigte spektakuläre Funde und es wird viel mehr auf die Handelsbeziehungen eigegangen. Für den normalen Besucher ist die Ausstellung spektakulär, spannend, unterhaltsam. Auch sind jetzt Begleittexte in Englisch und Dänisch dabei.
Wer allerdings z.B. ein Bekleidungsstück herstellen möchte, muss nun allein auf Literatur zurückgreifen und muss auf das Ansehen im Original verzichten. Schade, denn manche Dinge sind in den Fundberichten auch nicht oder nur zeichnerisch abgebildet.
Fotos zum Saisonstart in den Wikingerhäusern Haithabu bei: Kai-Erik
Soeben fertig genäht: Frauenobertunika aus handgewebtem 2/2-Köper, walnussschalengefärbt.

So sah es heute Mittag nach langem Fadensortieren am Webstuhl aus:
Im Oktober hatte ich das Garn gefärbt, dann lange Zeit hart am klapprigen kleinen Webstuhl den Gleichgratköper erkämpft; heute habe ich ihn (den dunkleren Teil des Stoffes) zerschnitten:
Das war ein guter Zuschnitt; nach langem Vorder/Rückteil, zwei Ärmeln und zwei Keilen kam der Verschnitt unten rechts dabei heraus. Das ist doch ein gutes Ergebnis
Ich habe gerade die Beiträge vom 27.04.2008, 28.04.2008 und 14.05.2008 zum Ärmel-Schnitt mit einer Verlinkung ergänzt: “Ihr findet auf der Seite von Skjoldmus eine von Stephan Meinhardt etwas andere gezeigte Interpretation zum Ärmel: => KLICK !”
*zuStephanrüberwinkt*






